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Costa Rica's Klima

In einem Land der geographischen Extreme muß man auch mit sehr unterschiedlichen Klimaverhältnissen rechnen, so daß Jahres- oder Tagesmittel relativ wenig aussagen. Die Höhenlage und in Verbindung damit die Tageszeit bestimmen das Klima. In einer differenzierten Einteilung werden fünf Höhenstufen unterschieden: Den größten Teil des Landes, fast zwei Drittel, nimmt die tierra caliente , das tropische Tiefland mit einer maximalem Höhe von 500-600 m ein. Hier wie in der etwas gemäßigteren tierra calida - Gebirgsabhänge bis ca. 1500 m Höhe - muß man mit Durchschnittstemperaturen bis zu 30° C, in der heißen Jahreszeit in Guanacaste aber auch mit wesentlich mehr rechnen; auch die Nächte bringen keine große Abkühlung. Über 1500 m Höhe erreicht man die tierra templada, zu der der größere Teil des zentralen und südlichen Hochlandes bis zu einer Höhe von 2000 m gehört. In diesem frühlingshaften Klima liegt die Temperatur bei 14° - 18° C, doch herrscht hier auch ein Tageszeitenklima mit großen Schwankungen: Die Nächte können empfindlich kühl sein, in der wolkenlosen Trockenzeit hingegen werden um die Mittagszeit hochsommerliche Temperaturen erreicht. Die beiden letzten Temperaturstufen, die tierra fria (kaltes Land, bis 3000 m) und die tierra helada (eisiges Land) finden sich nur isoliert in den Gipfelzonen der Zentralkordillere und der Talamanca. Hier sinkt die Temperatur nachts bis unter den Gefrierpunkt, doch wird man als Tourist mit diesen extremen Verhältnissen nur in Berührung kommen, wenn man den Chirripó (3819 m) oder den Vulkan Irazú besteigt oder über den Paß des Cerro de la Muerte in den Süden des Landes fährt.