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Impfungen sind zur Zeit nicht vorgeschrieben und auch nicht unbedingt nötig. Costa Rica
ist von endemischen tropischen Krankheiten frei; einige Herde von Dengue-Fieber, die Anfang 1994 auftraten,
konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Cholera hat Costa Rica nicht erreicht. Malaria kann
an der Karibikküste auftreten; ob eine Prophylaxe angebracht ist, sollte man in Rücksprache
mit dem Hausarzt und den Gesundheitsbehörden (Tropeninstituten) klären, denn sie kann genauso
gesundheitliche Probleme schaffen wie diese verhüten. Grundsätzlich ist die Gesundheitsfürsorge
in Costa Rica, vor allem in umd um San José, für lateinamerikanische Verhältnisse ausgezeichnet
und auf dem neuesten Stand: Viele Nordamerikaner besuchen das Land, um sich dort preiswerter behandeln,
vor allem operieren zu lassen. Dies geschieht natürlich in Privatkliniken, doch auch die öffentlichen
Krankenhäuser sind gut ausgestattet; bei einmaligen Notfällen behandeln sie kostenlos. Apotheken
findet man auch in kleinen Landstädten ohne Schwierigkeiten. Sie führen alle handelsüblichen
Medikamente und verkaufen sie meist auch ohne Rezept. Falls ein Medikament unter dem uns bekannten Namen
nicht erhältlich ist, können die Apotheker oft ein ähnliches Produkt anbieten, wenn die
Grundsubstanz, ersichtlich aus dem Packzettel, bekannt ist.
Einige private Krankenhäuser in San José bieten ausgezeichnete Unfall- und Notfallaufnahmestationen und medizinischen Service zu nicht zu hohen Preisen: Clinica Biblica (avenida 14, calles central & 1, Tel. 223-6422) mit 24-Stunden Apothekenservice. Costa Rica's Sozial-Versicherungs-System (Die Kasse) bietet ein medizinisches Hilfeprogramm für Ausländer, die medizinische Hilfe benötigen. Eine Berichterstattung können Sie bei Reisebüros, Sprachenschulen oder Tour-Agenturen in Costa Rica bekommen.